Preise & Kosten

Pauschalpreise?

alte KasseNatürlich kann ich Ihnen keine pauschalen Kosten für Webseiten nennen oder bieten – ich passe mein Angebot immer Ihren Bedürfnissen an. Die folgenden Beispiele sollen Ihnen aber als Anhaltspunkte dienen. Schließlich müssen Sie ja kalkulieren können.

Sie möchten eine genauere Zahl? Schicken Sie mir eine Anfrage mit Ihren Vorstellungen, ich mache Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

Stundensatz für laufenden Aufwand

Ich pflege eine ganze Reihe von Webseiten, deren Eigentümer*innen nicht die Zeit, die Lust oder das nötige Wissen haben, um sich selbst darum zu kümmern. Das ist in der Regel auch kosteneffizienter, denn ich kann eine kleinere Änderung in fünf Minuten einarbeiten, oder eine neue Newsmeldung in zehn bis fünfzehn Minuten, wofür Ungeübte in der Regel doppelt oder dreimal so lang brauchen. Laufenden Aufwand schreibe ich einfach auf und stelle eine Rechnung, wenn sich’s lohnt:

Stundensatz für laufende Pflege: 50 €

Eine Preisbeispielgeschichte

Sehr klein & fein

Zwei Frauen haben eine kleine, feine Keramikwerkstatt. Ihre Produkte verkaufen sie hauptsächlich am Wochenende auf Märkten und zu einem kleineren Teil unter der Woche in ihrem winzigen Lädchen. Nachdem sie immer öfter auf den Märkten gefragt werden, ob man sie auch im Internet findet, kommen sie zu mir mit der Frage, wie so eine Internetseite überhaupt entsteht und was sie dafür tun müssen.

Da die beiden wenig Ahnung vom Internet und nicht einmal einen eigenen Computer haben, habe ich viel zu erklären und die Erstberatung dauert etwa zwei Stunden. Ich finde heraus, was sie brauchen, sprich was für eine Internetseite ihrem Unternehmen dient, und wieviel Geld und Aufwand die beiden investieren können und wollen. Sie beschließen, erst einmal ganz, ganz klein mit einer schlichten “Online-Visitenkarte” anfangen zu wollen und diese eventuell später zu erweitern.

Kosten für die Beratung: 80-100 €

Ich erstelle also eine Seite mit dem vorhandenen Logo, ihrem Namen, einem Motto (“Handgetöpfertes aus Hummelstein”) und der Adresse, ordne die Elemente angenehm fürs Auge, reserviere die Domain, richte den Webspace ein und lade die Seite hoch.

Kosten für die sehr kleine Seite: 80-100 €
(zzgl. laufende Kosten für den Webspace)

Klein & noch feiner

Die beiden lassen neue Visitenkarten mit ihrer Internetadresse drucken und verteilen sie fleißig über das nächste halbe Jahr auf den Märkten. Nachdem sie das dritte Mal angesprochen werden, ob sie nicht ein paar Fotos von ihren Keramikwerken online stellen könnten, so würde man ja gar nicht sehen können was sie für schöne Sachen machen… kommen die beiden wieder zu mir.

Mittlerweile haben sie einen Computer und einen Internetzugang und fühlen sich etwas kompetenter im Umgang damit. Sie haben nun auch Ideen, was sie gerne auf ihrer Seite hätten: Eine Liste mit ihren anstehenden Marktterminen, eine Seite über ihr kleines Lädchen, eine Seite mit Fotos von ihren Produkten, vor allem den beliebten, eine Kontaktseite mit den bisherigen Infos und den rechtlich notwendigen Details.

Wir besprechen, wie der inhaltliche Schwerpunkt ist, und kommen zu dem Schluss, dass die Seite eine Art Online-Schaufenster sein soll, das die Keramikarbeiten schön zeigt und darauf verweist, wo man sie kaufen kann (Märkte und Laden). Wir überlegen auch, wer die Fotos machen kann (eine der beiden ist auch Hobbyfotografin) und wer die Liste mit den Märkten pflegen soll, denn das muss laufend geschehen. Die beiden bitten mich, das zu übernehmen.

Ich erweitere die bestehende Seite also mit dem neuen Inhalt. Die Gestaltung bleibt schlicht, da das Unternehmen ein sehr wirkungsvolles Logo hat; die Darstellung der Bilder und des neu hinzugekommenen Menüs passe ich dem an. Anschließend teste ich mit verschiedenen Geräten und Browsern, ob alles gut funktioniert. Mögliche Variablen für Aufwand und Preis sind in diesem Prozess:

Schließlich entscheiden sich die beiden auf meinen Rat hin noch dafür, das Nutzerverhalten auf ihrer Webseite mit Piwik zu analysieren. Damit können sie im Lauf der Zeit zum Beispiel beobachten, was auf ihrer Seite angeklickt wird und was eher weniger, auf welchen Seiten die Leute mehr Zeit verbringen, und wie viele Leute die Startseite öffnen und gleich wieder schließen.

Kosten für diese Erweiterung: 350-550 €

Groß & komplex: Webshop

Um es gleich ganz deutlich gesagt zu haben: Ein Webshop ist eine so komplexe Angelegenheit, dass es unmöglich ist, ohne genaue Anforderungen auch nur ungefähr zu sagen, wieviel er kosten könnte. Auch die laufenden Kosten und der zur Pflege benötigte Aufwand werden leicht unterschätzt.

Zurück zu unserem Beispiel: Zum einen hat die erweiterte Internetseite der beiden Töpferinnen nach einem weiteren halben Jahr sehr guten Anklang gefunden, zum anderen rechnet sich ihr Lädchen in Hummelstein aufgrund gestiegener Mietpreise und gleichbleibend wenig Laufkundschaft immer weniger. Die beiden überlegen also, den Laden aufzugeben und statt dessen einen Webshop zu eröffnen.

Hier gibt es wieder soviel zu wissen, zu bedenken und herauszufinden, dass wir uns nochmal zwei Stunden Zeit für eine grundlegende Besprechung nehmen. Ein maßgeschneiderter Webshop ist ohne größeren Aufwand nicht zu haben, und wir überlegen, ob eines der Fix-und-fertig-Angebote im Internet auch passen könnte. Oder kommt ein Verkauf auf Dawanda oder Etsy in Frage? In jedem Fall muss der Shop, wenn er irgendwann wirklich Geld einbringen soll, laufend gepflegt werden, und gerade am Anfang muss man im Marketing noch viel ausprobieren: Sonderangebote, Verlinkungen anderswo, Produktbewertungen, Gewinnspielaktionen? Manche Shops machen das leichter, andere sind sehr schwerfällig in der Handhabung.

Die beiden entscheiden sich dafür, gleich ihren ganz eigenen Shop auf ihrer bestehenden Seite zu erstellen, da die Seite schon gut bekannt und auch verlinkt ist und sie flexibel sein wollen mit Gestaltungs- und Marketingmöglichkeiten. Nun eröffnen sich endlose Fragen:

Undsoweiter undsofort. Die beiden gehen und machen erstmal Hausaufgaben: Sie recherchieren die Konkurrenz, informieren sich über Versandangebote, befassen sich mit den rechtlichen Fragen zu AGB, Widerrufsrecht und Impressum, und lassen sich anschließend zur Beruhigung des entstandenen Bauchflatterns von einem Fachanwalt beraten. In der Zwischenzeit suche ich die passende Shopsoftware aus, installiere sie, baue die bisherigen Inhalte ein, erstelle eine Handvoll Testprodukte, richte sämtliche besprochenen Funktionalitäten ein und passe die Gestaltung wiederum an.

Dann pflegen die beiden ihre Produkte sowie AGB und Impressum ein (oder ich, je nachdem), und wir testen anschließend sehr gründlich: alle Versandoptionen, alle Bezahlmöglichkeiten, alle automatisch versendeten E-Mails, alle Produkte, alle Rabatte. Alles.

Kostenpunkt: 1000-1500 €
(und das kann wirklich nach oben noch variieren)